Atemschutznotfall-Training: Ausbildung bis zur Belastungsgrenze

Feuerwehr Lehrte - IMG 1309

Vom theoretischen Fundament am Donnerstag bis zur intensiven Praxis am Samstag: In einem zweitägigen Seminar vertieften Einsatzkräfte aus Lehrte, Aligse und Steinwedel ihr Wissen zum Thema Atemschutznotfall. Im Fokus stand die Sicherheit der Kameradinnen und Kameraden im Innenangriff.

Der Ausbildungsdienst begann am Donnerstagabend mit einer theoretischen Einführung im Lehrter Feuerwehrhaus. Hierbei wurden die Grundlagen und Techniken zur Vermeidung und Bewältigung von Notfällen besprochen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Entstehung des modernen Sicherheitstrupp-Konzepts. In einem Rückblick wurde die Bedeutung dieses Konzepts verdeutlicht, das unter anderem auf die Lehren aus dem tragischen Unfall von Andreas Stampe im Jahr 1996 in Köln zurückgeht.

Praxis unter realistischen Bedingungen

Am Samstag folgte der praktische Teil der Ausbildung. Über den gesamten Tag verteilt trainierten die Teilnehmer verschiedene Szenarien, um die Handgriffe für den Ernstfall zu festigen.

Unter anderem wurden folgende Schwerpunkte geübt:

Realitätsnahe Einsatzübungen forderten die Teilnehmer

Im weiteren Verlauf des Tages wurden die Kameraden mit verschiedenen, realitätsnah gestalteten Einsatzübungen konfrontiert. Hierbei wurden die Kameraden unter anderem mit technischen Defekten an der Ausrüstung, sowie mit medizinischen Notfällen konfrontiert. Ob Simulation von undichten Masken oder Defekten am Atemschutzgerät oder plötzliche Bewusstlosigkeit, Hitzeerschöpfung oder Herz-Kreislauf-Probleme unter schwerem Atemschutz – die Belastungsgrenze der Teilnehmer wurde bewusst gesucht, um die nötige Ruhe und Sicherheit für den Ernstfall zu trainieren.

Das gemeinsame Seminar festigte nicht nur die Handgriffe, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen den Ortsfeuerwehren Lehrte, Aligse und Steinwedel. Ein Dank gilt allen Teilnehmern für ihr hohes Engagement bei dieser körperlich fordernden Ausbildung.

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